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Umsetzungskonzept für die Wasserscholle

Ziel des Umsetzungskonzeptes

Gegenstand des Vernässungsprojektes „Stahnsdorfer-Wasserscholle“ ist die beispielhafte Wiederbewässerung in einige wenige frühere Verrieselungsbecken am Standort Güterfelde mit Klarwasser (gereinigtes Abwasser, kein Geruch, keine Schadstoffe) aus dem Stahnsdorfer Klärwerk, damit die Austrocknung des Gebietes gestoppt wird.

Das Projekt soll beispielhaft aufzeigen, wie wertvolles Wasser in unserer Region gehalten und der Wasserhaushalt der Landschaft saniert werden kann. Derzeit wird das geklärte Abwasser des Klärwerks Stahnsdorf über den Teltowkanal aus unserer Region abgeleitet. Der Lebensraum in den ehemaligen Rieselfeldern macht eine tiefgreifende Veränderung durch: vom Wasserreichtum zum Wassermangel. Mit dem Projekt soll aufgezeigt werden, wie der Erhalt des Wassers in unserer Kulturlandschaft die Renaturierung von Feuchtwiesen und Mooren verringert und damit der Klimaschutz in den kommenden Jahren unterstützt werden kann. Es soll beispielhaft aufgezeigt werden, wie die Rieselfeldlandschaft als Naturrefugium und Naherholungsgebiet entwickelt werden kann. Das zweite große Ziel des Projektes ist es, halboffene Kulturlandschaft zu schaffen, um so die biologische Vielfalt zu stärken. Diese Landschaft wiederum soll als Erholungsraum dienen.

Somit handelt es sich um für Naturschutz und Erholung gleichermaßen wertvolle Flächen.

Zur Umsetzung eines derartigen Projektes ist die Planung von Maßnahmen auf den Gebieten Organisation, Recht, Technik, Finanzen, Akzeptanz und Marketing notwendig. Das vorliegende Umsetzungskonzept (Roadmap) für das Projekt „Stahnsdorfer Wasserscholle“ hat das Ziel, diese Maßnahmen aufzuzeigen, im Projektverlauf fortzuschreiben und damit eine Kommunikationsbasis für Projektmitglieder, Experten und Profis, Unterstützer sowie für Stellungnahmen und Genehmigungen zu schaffen. Es wurde auf der Grundlage des bisherigen Anarbeitungsstandes erstellt (Stand Mai 2009) und kann als Unterlage für den Schriftverkehr mit dem Ministerium und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark zu Stellungnahmen und Genehmigungen genutzt werden.
Quelle: Regionalmarketing „Der Teltow“ e.V..

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